Frankfurt am Main, 17.11.2025
EPI bringt Wero in den deutschen Onlinehandel und gewinnt erste Händler

- Wero startet im deutschen Onlinehandel: Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ermöglichen erstmals Online-Zahlungen mit Wero. Weitere Banken folgen in Kürze.
- Erste Händler starten mit Wero: Eventim ist bereits live, weitere wie Decathlon, Lidl, Rossmann, CEWE, Cineplex, Zooplus, Dott, Hornbach, Air Europa, Veepee, Käfer sowie BAUR (für die Bezahlung offener Rechnungen) folgen.
- Neue Barometer-Studie zeigt: Mobile Payments im Aufwind. Ein Drittel der Deutschen nutzt mobile Zahlungs-Apps wie Wero mindestens wöchentlich, fast 10 Prozent sogar täglich.
- Hohe Akzeptanz: 56 Prozent zeigen Interesse an Wero, 74 Prozent empfinden mobile Zahlungen als einfach und 69 Prozent als sicher.
Die European Payments Initiative (EPI), die paneuropäische Initiative zur Schaffung einer souveränen und einheitlichen europäischen Zahlungslösung, hat die neue E-Commerce-Funktion von Wero in Deutschland gestartet.
Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher bei ersten Händlern online mit Wero bezahlen. Zugleich veröffentlicht EPI die deutschen Ergebnisse ihres European Payment Barometer 2025, das zeigt, wie die Menschen in Deutschland digitale Zahlungen nutzen und wie sie der neuen europäischen Lösung gegenüberstehen.
Wero im E-Commerce live
Nach dem erfolgreichen Start von Sofortüberweisungen zwischen Privatpersonen können die inzwischen mehr als 46 Millionen europäischen Nutzerinnen und Nutzer von Wero die Lösung nun auch beim Online-Shopping einsetzen.
In Deutschland wurde Wero im E-Commerce bereits von den Sparkassen sowie den Volks- und Raiffeisenbanken eingeführt. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere EPI-Partner folgen: zunächst Postbank und Deutsche Bank, anschließend ING Deutschland und Revolut. Weitere Banken werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Zahlreiche Händler haben angekündigt, Wero frühzeitig einzuführen. Eventim ist bereits gestartet. Folgen werden unter anderem Decathlon, Lidl (Schwarz Gruppe), Rossmann, CEWE, Cineplex, Zooplus, Dott, Hornbach, Air Europa, Veepee, Käfer sowie BAUR für die Zahlung offener Rechnungen. Sie werden ihren Kundinnen und Kunden ermöglichen, Transaktionen einfach und intuitiv direkt über Wero abzuschließen.
Wero wurde als europäische Alternative zu internationalen Zahlungssystemen entwickelt. Das Projekt wird derzeit von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern getragen und wächst stetig weiter.
EPI zählt mittlerweile über 1.100 Mitglieder, darunter Banken auf Kundenseite sowie Acquirer auf Händlerseite. In Deutschland unterstützen derzeit unter anderem Buckaroo, Deutsche Bank, Nexi, Nuvei, Payabl, PAYONE, Pay.NL, PPRO, Unzer, Société Générale, Stripe, VR Payment und Worldline die Einführung von Wero. Weitere Partner folgen in Kürze.
2026 wird Wero im E-Commerce auch in Belgien, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden starten. In den Niederlanden beginnt zudem die Migration der bisherigen iDEAL-Lösung auf Wero.
„Die Genossenschaftliche Finanzgruppe hat als Pilotpartner von EPI die technische Umsetzung von Wero im E-Commerce von Anfang an begleitet. Wir freuen uns sehr, dass wir damit einen entscheidenden Beitrag dafür leisten konnten, Wero auf diese nächste Ausbaustufe vorzubereiten und beim Marktstart mit unseren Genossenschaftsbanken, unserem Akquirer VR Payment und ersten Händlern dabei sein können“, ergänzt Dr. Imke Jacob, Head of Transaction Banking bei DZ BANK.
„Wir freuen uns, dass unser Ziel einer souveränen europäischen Zahlungslösung mit diesem Schritt erneut greifbarer wird“, ergänzt Martina Weimert, CEO von EPI. „Nach Deutschland folgen bald Belgien und Frankreich. Die positive Resonanz von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Händlern zeigt, wie groß der Wunsch nach einer europäischen Alternative zu internationalen Systemen ist. Wir danken allen, die dieses Projekt unterstützen.“
Vorteile für Händler und Kundinnen/Kunden
Dank der vollständig API-basierten Infrastruktur von EPI profitieren Händler von einem besonders einfachen Onboarding-Prozess.
Wero ermöglicht es, europaweit Kund:Innen zu erreichen – über eine Lösung von Europäern für Europäer. Gleichzeitig genießen Nutzer:Innen ein reibungsloses, grenzüberschreitendes Zahlungserlebnis.
Langfristig soll Wero nicht nur für Online- und stationäre Zahlungen, sondern auch für Abonnements und zusätzliche Mehrwertdienste wie Bonusprogramme der Händler genutzt werden können.
Künftig werden auch Raten- oder nutzungsabhängige Zahlungen möglich sein, um sämtliche Marktanforderungen abzudecken.
Mobile Zahlungen in Deutschland: Nutzung wächst stark
Die zweite Ausgabe des EPI European Payment Barometer 2025(1), erstellt von Kantar unter mehr als 4.000 Befragten aus Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden, zeigt ein klares Bild: Mobile Zahlungen gewinnen in Deutschland deutlich an Dynamik.
Ein Drittel der Deutschen nutzt mobile Zahlungs-Apps wie Wero mindestens einmal pro Woche online oder im Geschäft; fast 10 Prozent tun dies fast täglich(2).
42 Prozent der Befragten bevorzugen im E-Commerce digitale Zahlungsmethoden, 34 Prozent nutzen mobile Payment-Apps, 23 Prozent digitale Wallets(3).
Klassische Methoden bleiben relevant: 37 Prozent zahlen am liebsten mit Kreditkarte, 23 Prozent per Banküberweisung.
Auch die Bereitschaft zur Nutzung steigt: Unter den 14 Prozent, die bislang keine mobilen Zahlungs-Apps verwenden, sagen 39 Prozent, dass sie dies künftig tun möchten – 11 Prozent mit fester Absicht. Damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt (32 Prozent) und bietet hohes Wachstumspotenzial.
Im stationären Handel bleibt Bargeld mit 73 Prozent wöchentlicher Nutzung dominant. Dennoch setzen 50 Prozent der Verbraucher bereits auf kontaktlose digitale Zahlungen – 34 Prozent per App wie Wero, 19 Prozent mit digitalen Wallets auf Smartphone oder Smartwatch.
Von den bisherigen Nichtnutzern zeigen 43 Prozent Interesse, künftig mobil zu zahlen, bei den unter 25-Jährigen sogar 64 Prozent.
Die Entwicklung verläuft rasant: 2024 gaben nur 5 Prozent der Deutschen an, täglich mobil zu bezahlen; 2025 sind es bereits 11 Prozent im Geschäft und 8 Prozent online.
Das Vertrauen ist hoch: 74 Prozent empfinden mobile Zahlungen als einfach, 69 Prozent als sicher. Die Hälfte der Befragten erwartet, dass Apps wie Wero künftig neben anderen Zahlungsmethoden bestehen, 40 Prozent glauben, dass sie zum Standard werden.
56 Prozent der Deutschen sind bereit, Wero zu nutzen, und 19 Prozent haben sich bereits fest dazu entschieden
77 Prozent dieser potenziellen Nutzer planen, Wero mit anderen Zahlungsmethoden zu kombinieren. Besonders geschätzt werden flexible Zahlungsoptionen (75 Prozent), Verwaltung von Transportdokumenten (73 Prozent) und Integration von Händler-Treueprogrammen (69 Prozent).
Das Fazit: Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher stehen mobilen Zahlungslösungen wie Wero offen gegenüber. Sie sehen darin eine sichere, effiziente und europäische Ergänzung zu bestehenden Methoden und schaffen damit ein starkes Fundament für weiteres Wachstum und Innovation im digitalen Zahlungsverkehr.
Über EPI
Die European Payments Initiative (EPI) wird von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Ihr gemeinsames Ziel ist es, mit Wero einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst für Unternehmen und Verbraucher:innen in ganz Europa anzubieten. EPI verfolgt das Ziel, den europäischen Zahlungsverkehr durch eine digitale, souveräne Lösung zu vereinfachen und den Verbraucher:innen die Abwicklung aller Arten von Alltagstransaktionen über eine dezidiert souveräne digitale Geldbörse zu ermöglichen.
Weitere Informationen: epicompany.eu
Über Wero
Wero basiert auf sofortigen Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) und vereinfacht den Zahlungsverkehr in Europa, indem es Zwischeninstanzen in der Zahlungskette eliminiert – samt der damit verbundenen Zusatzkosten. Der Dienst unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen und wird nun um Funktionen für Online- und Mobile-Payments erweitert. Auch Zahlungen am Point of Sale sowie Zusatzdienste wie Kundenbindungsprogramme und die Verwaltung wiederkehrender Abos sind geplant.
Weitere Informationen: wero-wallet.eu
Über VR Payment
VR Payment ist einer der führenden Payment Provider Deutschlands und als Unternehmen der DZ BANK Gruppe einziger Full-Service-Anbieter in Bankenhand. Als Spezialist für bargeldloses Bezahlen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bieten wir alle Zahlungsdienstleistungen aus einer Hand: vom Netzbetrieb, den passenden Terminals und der Kartenakzeptanz über APMs, Bezahllösungen für Apps und E-Commerce bis hin zu Marktplatzlösungen und Issuing Processing. Damit adressieren wir die Bedarfe verschiedener Geschäftsmodelle, -größen und Branchen – von der Bäckerei um die Ecke bis zum Fußballstadion. Vom deutschlandweit erfolgreichen Mobilitätsanbieter bis zur internationalen Schnellrestaurantkette.
VR Payment verantwortet rund 312.000 Terminals und 6,7 Millionen Kreditkarten. 983 Millionen Transaktionen wickelte das Unternehmen 2024 in seinem Netzbetrieb ab. An den Standorten Frankfurt am Main und Ettlingen arbeiten rund 450 Mitarbeiter:innen.
(1) Online-Umfrage, durchgeführt vom 18. bis 22. September 2025 unter einer national repräsentativen Stichprobe von 4.167 Befragten im Alter von 16 bis 64 Jahren in vier europäischen Ländern (1.042 in Deutschland)
(2) Mobile App: Den Befragten wurde eine Liste mit Beispielen vorgelegt, darunter Klarna, Paypal und Wero.
(3) Wallet: Den Befragten wurde eine Liste mit Beispielen vorgelegt, darunter Apple Pay/Wallet, Google Pay/Wallet und Samsung Pay/Wallet.