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Blick auf die Zeit nach Corona: Chinesische Tourist*innen als wichtige Zielgruppe

Köln und Frankfurt am Main, 09.06.2020

Neues Thesenpapier von ECC Köln und VR Payment widmet sich der wachsenden Bedeutung chinesischer Tourist*innen für den deutschen Einzelhandel und zeigt: Händler sollten sich schon jetzt auf die Anforderungen der chinesischen Reisenden vorbereiten.

Im aktuellen Thesenpapier „Chinesische Reisende als bleibende Kund*innen im deutschen Einzelhandel“ zeigen ECC Köln und VR Payment, wie rasant der Tourismus aus Fernost an Relevanz gewinnt und wie der deutsche Einzelhandel davon profitieren kann. Auf Basis aktueller Studienergebnisse und weitreichender Diskussionen mit Handelsvertreter*innen und China-Expert*innen werden konkrete Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung chinesischer Kunden skizziert. Dabei wird deutlich: Auch wenn der internationale Reiseverkehr durch die Corona-Pandemie im Moment zum Erliegen gekommen ist, sollten sich Händler durchaus schon heute auf die Bedürfnisse dieser kaufkräftigen Kundengruppe einstellen.

„Die Anzahl chinesischer Tourist*innen wird weiterhin rasant zunehmen. Einzelhändler, die das Potential dieser Kundengruppe erkennen und sich darauf entsprechend vorbereiten, haben ganz klar einen Vorteil“, schlussfolgert Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer IFH Köln und Gründer des ECC Köln.

„Digitale Bezahl- und Ökosysteme spielen in China eine viel bedeutendere Rolle als hierzulande. So können selbst kleine Händler chinesische Touristen über die zentralen Plattformen Alipay und WeChat ansprechen und gezielt in ihr Geschäft führen – wenn sie diese Plattformen für sich zu nutzen wissen“, sagt Carlos Gómez-Sáez, CEO von VR Payment.

Deutscher Einzelhandel sollte seine interkulturelle Kompetenz weiter ausbauen

Deutschland ist heute bereits das beliebteste europäische Reiseland für Chines*innen. Laut der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. werden 2030 rund 5 Millionen Übernachtungen von chinesischen Tourist*innen erwartet. Das ist ein Anstieg von rund 67 Prozent im Vergleich zu 20181. Gleichzeitig machen es die kulturellen Unterschiede dem deutschen Handel oft nicht einfach, die Bedürfnisse der Kundengruppe aus China zu erkennen und zu erfüllen.

Die Ergebnisse des Thesenpapiers zeigen: Um chinesische Tourist*innen in deutschen Geschäften willkommen zu heißen, ist die Akzeptanz chinesischer mobiler Zahlungsverfahren wie Alipay oder WeChat Pay entscheidend. Zudem sind deutsche Händler gefordert, neue Wege zu gehen, um online Sichtbarkeit bei chinesischen Kund*innen zu erlangen. Beliebte Plattformen sind hier Dianping.com oder Ctrip.com. Darüber hinaus bietet der grenzüberschreitende Onlinehandel nach China ein großes Marktpotenzial. Um Waren aus dem Ausland online zu bestellen, nutzen chinesische Konsument*innen am liebsten E-Commerce Plattformen wie Kaola.com oder Tmall.com, aber auch WeChat Stores (Läden innerhalb der WeChat App). Für den deutschen Einzelhandel gilt es, diese Marktpotenziale on- und offline zu nutzen.

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1Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., 2019.

Entwicklung in Deutschland

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung sind untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Über das ECC Köln
Eingebunden in das IFH Köln ist das ECC Köln erster Ansprechpartner für Trends und Entwicklungen in der digitalen Handelswelt. Händler, Hersteller und Dienstleister profitieren von einzigartigen Market und Customer Insights sowie individueller Marktforschung und Strategieberatung. Mit dem ECC-Club (www.ecc-club.de) bietet das ECC Köln eine einzigartige Content- und Networkingplattform für Entscheider im E-Commerce. Content. Commerce. ONE Community – Dafür steht das ECC Köln. Mehr unter: www.ecckoeln.de

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