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Zahlen zum Bezahlen

Trends aus der EHI Einzelhandelsstudie 2021

Das Corona-Jahr 2020 geht laut EHI als das Jahr mit den stärksten Veränderungen im Zahlungsmix in die Geschichte ein. Die Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2021“ zeigt, dass der Rückgang der mit Bargeld getätigten Umsätze nie zuvor deutlicher war. Bereits 56,3 Prozent des Umsatzes waren 2020 kartengestützt, Tendenz steigend. Zum Vergleich: 1994 waren es gerade mal 6,2 Prozent.

Aufgrund der zeitweiligen Geschäftsschließungen während der Pandemie sank 2020 die Zahl der Kassiervorgänge – die Bongröße insgesamt allerdings ist gewachsen. Eine interessante Entwicklung stellen auch die durchschnittlichen Einkaufsbeträge mit der girocard dar: Zwar ist die Höhe der Zahlungen mit der Karte im Vergleich zu 2019 gesunken, da im Corona-Jahr tendenziell auch kleinere Beträge damit bargeldlos bezahlt wurden. Jedoch sind die Bonbeträge der rein kontaktlosen Zahlungen größer geworden. Nicht verwunderlich, erhöhten deutsche Banken das Kontaktloslimit doch ab April 2020 von 25 auf 50 Euro. Eine Entwicklung, die laut EHI besonders positiv von Kunden und auch vom Handel aufgenommen wurde.

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