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Wie entsteht ein starkes Gästeerlebnis?

Wenn App, Kasse, Automaten und softPOS perfekt zusammenspielen

Wer einkauft, ins Stadion geht oder in der Kantine bestellt, möchte vor allem, dass Abläufe einfach funktionieren. Schnell etwas auswählen, unkompliziert bestellen, ohne Umwege bezahlen – je nach Situation über App, Automat, Kasse oder direkt vor Ort. Entscheidend ist nicht der einzelne Kontaktpunkt, sondern dass alles reibungslos ineinandergreift.

Denn Payment ist heute nur ein Teil eines größeren Gesamtablaufs. Für ein stimmiges Erlebnis müssen Systeme so zusammenspielen, dass Gäste oder Kund:innen davon möglichst wenig bemerken. Genau darin liegt die Herausforderung: Unterschiedliche Wege der Bestellung und Bezahlung müssen zusammengeführt werden, ohne Abläufe komplizierter zu machen.

Wie unterschiedlich das in der Praxis aussehen kann, zeigen zwei Beispiele: Während bei Bundesligist Eintracht Frankfurt die digitale Fanreise über viele Kontaktpunkte hinweg organisiert wird, steht bei Aramark der reibungslose Ablauf in Gastronomie- und Serviceumgebungen im Mittelpunkt.

Eintracht Frankfurt: Payment entlang der Fanreise

Seit 2020 unterstützt VR Payment Eintracht Frankfurt bei der Weiterentwicklung bargeldloser und digital vernetzter Bezahlprozesse. Ziel ist es, verschiedene Angebote rund um den Spieltag so miteinander zu verbinden, dass Fans die Services einfacher nutzen können.

Ein Beispiel: Wer ein Ticket in der App kauft, kann dort auch Fanartikel oder weitere Angebote direkt ergänzen und bezahlen. Klingt logisch – im Hintergrund müssen dafür aber Prozesse aus Ticketing, Merchandising und Fanangeboten zusammengeführt werden. Im Stadion selbst setzt sich diese Logik fort: Bezahlt wird bargeldlos an Verkaufsständen, digitale Services eröffnen zusätzliche Möglichkeiten vom Bestellen direkt am Platz bis zur Einbindung weiterer Partnerangebote. So entstehen Abläufe, die verschiedene Verkaufs- und Servicepunkte entlang des Stadionbesuchs sinnvoll verknüpfen.

Aramark: Von der App bis zum QR-Code durchdacht

Auch der Cateringdienstleister Aramark zeigt, wie stark sich Bestell- und Bezahlprozesse heute aus Sicht der Gäste denken lassen. Das Unternehmen hat für seine Gastronomie- und Serviceumgebungen eine eigene App-Lösung entwickelt, die unterschiedliche Abläufe bündelt und flexibel nutzbar macht.

Gerade in der Betriebsgastronomie wird das sichtbar: Gäste bestellen Essen vorab per App, bezahlen auf Wunsch direkt digital oder erst bei der Abholung an der Kasse. Guthaben kann jederzeit digital aufgeladen werden, Mitarbeiterrabatte oder individuelle Konditionen werden automatisch berücksichtigt. Auch weitere Zahlungsarten – etwa QR-Code-Zahlungen, Mitarbeiterkarten oder Barzahlungen – laufen in einem gemeinsamen System zusammen. So entsteht ein Ablauf mit weniger Medienbrüchen, kürzeren Wegen und mehr Flexibilität im Alltag.

Entscheidend ist das Zusammenspiel

Die Beispiele zeigen: Nicht die einzelne Technologie macht den Unterschied, sondern wie gut sie sich in bestehende Abläufe einfügt. Wenn App, Kasse, Automaten und mobile Zahlung sinnvoll zusammenarbeiten, entsteht ein Erlebnis, das für Gäste selbstverständlich wirkt – und für Betreiber effizient bleibt. Wer heute verschiedene Kontaktpunkte anbietet, sollte sie nicht nebeneinander organisieren, sondern als zusammenhängenden Ablauf denken.

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