Wero am Automaten: Wenn E-Commerce auf physischen Verkauf trifft
Wie Stüwer und VR Payment die europäische Bezahlmethode in den automatisierten Lebensmittelverkauf bringen
Ein Produkt am Automaten auswählen, Wero als Zahlart anklicken, QR-Code scannen und die Zahlung in der Banking-App freigeben: Was nach klassischem Bezahlen am Point of Sale klingt, ist technisch eine E-Commerce-Zahlung – und damit ein kleines Kuriosum. Gemeinsam mit VR Payment hat Stüwer als einer der ersten Automatenhersteller im Lebensmittelbereich Wero an den Verkaufsautomaten gebracht. Ein Anwendungsfall, der zeigt, wie physischer und digitaler Verkauf zunehmend ineinandergreifen.
Vor Ort einkaufen, online bezahlen
Wero ist bislang für den direkten Geldtransfer zwischen Privatpersonen und für den E-Commerce verfügbar. Damit die neue, kontobasierte Zahlungsart auch am Verkaufsautomaten funktioniert, läuft deshalb im Hintergrund eine Online-Transaktion. Vereinfacht gesagt ist im System ein kleiner Webshop hinterlegt: Er übernimmt die Produktauswahl aus dem Automaten, stellt die für die Zahlung notwendigen Informationen bereit und erzeugt den dynamischen Wero-QR-Code auf dem Display. Wird die Zahlung über eine Wero-fähige Banking-App freigegeben, erhält das System die Bestätigung und die Ware kann ausgegeben werden.
So lässt sich Wero E-Commerce an einem physischen Verkaufspunkt einsetzen, ohne dass Kund:innen dafür einen Onlineshop aufrufen oder den gewohnten Kaufprozess am Automaten verlassen müssen.
Vernetzt heißt: flexibel aus der Ferne
Dass sich eine E-Commerce-Zahlung auf diese Weise in den Verkaufsautomaten integrieren lässt, ist kein Zufall. Moderne Geräte wie das sVenT Automatenmodell von Stüwer mit Touch-Monitor sind dauerhaft mit dem Internet verbunden. Das ermöglicht nicht nur die Kommunikation mit dem im Hintergrund laufenden E-Commerce-System, sondern macht auch die Integration der neuen Zahlart besonders einfach.
Geeignete Geräte von Stüwer können aus der Ferne für Wero aktiviert werden. Ein Technikertermin vor Ort, ein Umbau des Automaten oder zusätzliche Payment-Hardware sind dafür nicht erforderlich.
Was braucht es also, um Wero am Automaten anzubieten?
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Eine dauerhafte Internetverbindung |
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Ein Touch-Display |
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Die Akzeptanzvereinbarung für Wero |
Gerade für Automaten ohne Kartenlesegerät kann das interessant sein: Betreiber können eine digitale Bezahlmöglichkeit ergänzen, ohne zusätzliche Terminal-Hardware zu installieren. Wo bereits Kartenzahlung angeboten wird, erweitert Wero den Zahlartenmix um eine kontobasierte europäische Alternative.
Vom Automaten zum digitalen Verkaufsraum
Die permanente Vernetzung schafft Möglichkeiten weit über das Payment hinaus. Preise können aus der Ferne angepasst, aktuelle Füllstände eingesehen oder Rabattaktionen eingespielt werden. Zusätzliche digitale Funktionen und Services lassen sich ebenfalls in den Verkaufsprozess integrieren.
Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten des automatisierten Verkaufs inzwischen sind, zeigen die Lösungen REGIOMAT und HOTELMAT von Stüwer. Ob bei der regionalen Direktvermarktung oder bei der 24/7-Versorgung von Hotelgästen: Vernetzte Technik macht aus dem klassischen Automaten einen flexibel steuerbaren Vertriebskanal. Und genau vor diesem Hintergrund ist auch Wero am Automaten weniger ungewöhnlich, als es zunächst scheint: Wenn Verkauf und Vertrieb digitaler werden, kann auch das Payment auf digitale Prozesse im Hintergrund zurückgreifen.
Der Einkauf bleibt physisch. Die Zahlung läuft über E-Commerce. Und für Kund:innen zählt am Ende vor allem, dass beides nahtlos zusammenspielt.