Zurück

How-to: Wero am Verkaufsautomaten – was Betreiber wissen müssen

Welche Automaten geeignet sind, wie die Aktivierung funktioniert und was die neue Bezahlmöglichkeit für Betreiber bringt

 

Wero ist im automatisierten Lebensmittelverkauf angekommen. Gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer hat VR Payment die neue europäische Bezahlmethode für vernetzte Geräte verfügbar gemacht. Was müssen Betreiber wissen, wenn sie Wero an einem solchen Verkaufsautomaten anbieten möchten? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu Voraussetzungen, Aktivierung und Einsatz.

Welche Automaten sind für Wero geeignet?

Wero kann auf allen Automatenmodellen von Stüwer mit Touch-Display und dauerhafter Internetverbindung angeboten werden.

Wird für Wero ein zusätzliches Bezahlterminal benötigt?

Wero wird an Automaten von Stüwer über eine E-Commerce-Lösung mit einem dynamischen QR-Code auf dem Display abgewickelt. Ein Kartenterminal ist dafür nicht erforderlich. Für Betreiber von Automaten, die bislang kein Kartenterminal integriert haben, ist dies besonders interessant: Sie können eine digitale Bezahlmöglichkeit ergänzen, ohne zusätzliche Payment-Hardware zu installieren.

Welche Voraussetzungen müssen für die Aktivierung erfüllt sein?

Neben einer dauerhaften Internetverbindung und einem Touch-Display braucht es nur noch eine Vereinbarung zur Akzeptanz von Wero mit VR Payment. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann Wero auf geeigneten Geräten von Stüwer aus der Ferne aktiviert werden. Ein Umbau des Automaten oder ein Technikertermin vor Ort sind dafür nicht erforderlich.

Wie funktioniert die Bezahlung mit Wero?

Für Kund:innen bleibt der Bezahlvorgang einfach:

 

1. Ware auswählen,

2 Wero als Zahlart wählen,

3. QR-Code auf dem Automatendisplay mit einer Wero-fähigen Banking-App scannen und

4. Zahlung freigeben und Warte erhalten.

Was passiert, wenn bei der Warenausgabe etwas schiefgeht?

Auch beim automatisierten Verkauf kann es vorkommen, dass ein Kaufprozess nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden kann – etwa, weil eine ausgewählte Ware bei leeren oder falsch befüllten Fächern nicht ausgegeben wird. Für Kund:innen ist dann entscheidend, was mit der bereits angestoßenen Zahlung passiert. Sobald der Automat die fehlgeschlagene Warenausgabe erfasst und im System hinterlegt, wird der Zahlbetrag entsprechend angepasst und direkt verrechnet. Kund:innen wird nur der korrigierte Betrag vom Konto abgebucht.

Dasselbe Prinzip greift grundsätzlich auch bei einer Kartenzahlung am Automaten. Kartenzahlungen arbeiten jedoch mit Vorautorisierungen, die noch einige Zeit auf dem Konto der Kund:innen sichtbar sein können, bevor sie final verrechnet beziehungsweise freigegeben werden.

Welche Vorteile bietet Wero für Betreiber?

Wero erweitert die Möglichkeiten für digitales Bezahlen am Verkaufsautomaten. Für Betreiber bringt dies mehrere Vorteile mit sich:

 

1. Keine zusätzliche Payment-Hardware: Wero benötigt kein eigenes Bezahlterminal und kann damit auch an geeigneten Geräten ohne bestehende Kartenakzeptanz digitales Bezahlen ermöglichen.

2. Mehr Auswahl beim Bezahlen: Ist bereits ein Kartenterminal vorhanden, ergänzt Wero den Zahlartenmix um eine kontobasierte europäische Alternative.

3. Einfache Integration: Die Aktivierung erfolgt bei geeigneten Geräten aus der Ferne. Umbau und Technikertermin vor Ort entfallen.

4. Kostengünstiges Zahlverfahren: Wero bietet Betreibern eine weitere digitale Bezahlmöglichkeit zu attraktiven Konditionen. Zumal die Kosten für Terminal-Hardware entfallen.

 

Jetzt Beitrag teilen

Auch interessant VRP_auf_Weiss_Doppelpunkt

Zurück