Bargeldloses Trinkgeld? Kommt sofort!
So funktioniert das Kassieren von Trinkgeld mit Kartenzahlung in Gastronomie & Co.
Der Service war hervorragend, das Essen noch leckerer als bei den Großeltern? Das klingt nach guten Gründen für ein Trinkgeld. Ganz besonders in der Gastronomie, aber auch in vielen anderen serviceorientierten Branchen ist Trinkgeld ein wichtiges Thema – und wird oft noch in bar gegeben. Aber heißt bargeldloses Kassieren, darauf verzichten zu müssen? Nein, ganz und gar nicht! Auch bei der Kartenzahlung gibt es die Möglichkeit, einen Extra-Betrag auf Wunsch der Kund:innen mit abzubuchen. Was die Vorteile sind, wie das funktioniert und was es für die Steuer zu beachten gibt, zeigen wir hier.
Die Vorteile beim bargeldlosen Kassieren von Trinkgeld
Im Vergleich zum Bargeld hat Kartenzahlung zwei große Vorteile beim Trinkgeldkassieren:
- Kund:innen sind frei darin, so viel Trinkgeld zu geben, wie sie möchten. Egal ob sich nur noch eine 10-Cent-Münze oder ein 50-Euro-Schein in der Brieftasche befindet – die zahlende Person entscheidet über den Betrag. Möchte sie großzügiger sein oder einen bestimmten Betrag geben, den sie sonst nicht passend hätte, ist das kein Hindernis.
- Für Gastronom:innen und Dienstleister:innen ist die Abrechnung des Trinkgelds zudem einfacher und übersichtlicher. VR Payment bietet bei allen Trinkgeldoptionen im Händlerreport Plus eine separate Auflistung. Diese zeigt genau, welches der Anteil des Trinkgeldes in den Beträgen ist. So lässt es sich sogar noch leichter erfassen und gerechter aufteilen als mit Bargeld.
So funktioniert bargeldloses Trinkgeld
Die Art und Weise, wie Trinkgeld am Kartenterminal genau eingegeben wird, kann sich je nach Hersteller des Terminals unterscheiden. Grundsätzlich gibt es bei VR Payment zwei Möglichkeiten:
Variante 1: Die ÜberbuchungDer Betrag der Rechnung wird ganz normal ins Kartenterminal eingegeben. Anschließend bietet das Gerät die Möglichkeit, einen Trinkgeldanteil einzugeben. Zu guter Letzt erfolgt die Autorisierung durch die zahlende Person. Diese Variante funktioniert für alle Karten. Rechnungsbetrag und Trinkgeld können auf diese Weise klar getrennt werden – so bleibt das Trinkgeld steuerfrei und kann einfach zugeordnet werden. |
|
Variante 2: Die NachbuchungHier findet die Trinkgeldvergabe erst nach der Zahlung statt. Es wird ein Kassenbeleg gedruckt, auf dem Kund:innen händisch vermerken, wie viel Trinkgeld sie geben möchten. Anschließend unterschreiben sie den Beleg und die kassierende Person bucht den Betrag nach. Diese Variante funktioniert nur für Kreditkarten wie Mastercard, American Express und Visa, da die zweite Buchung ohne erneute Authentifizierung der zahlenden Person stattfindet. Auch hier erfolgt eine saubere Trennung von Rechnungsbetrag und Trinkgeld. |
Natürlich kann die kassierende Person auch einfach den höheren Betrag eingeben, als wäre es der Rechnungsbetrag. Dies hat jedoch zwei Nachteile: Trinkgeld ist grundsätzlich steuerfrei, wird dann aber standardmäßig mitversteuert. Und die Trinkgeldbeträge müssen auf diese Weise am Ende selbst errechnet werden. Einfacher und klar getrennt ist es mit den oben genannten Methoden.
Als Gastronom:in oder Dienstleister:in können Sie für jede Kartenart beliebig wählen, welche Methode für das Kassieren angewendet werden soll. Kartenlesegeräte begrenzen beim Trinkgeld standardmäßig den Betrag auf maximal 300 Euro. Eine Grenze, die in hochpreisigen Branchen wie der Spitzengastronomie eine Einschränkung sein kann. Darum bietet VR Payment an, diese Grenze individuell anzupassen.
Bildquelle: © VR Payment